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Samstag, 19. April 2014

3-tägige Weintour durchs wunderschöne Elsass

Sie übernachten in einem schönen Hotel im Elsass.
















Größere Cooperativen als auch kleinere Winzer, mit biologischem Weinanbau werden wir besichtigen. Die Besichtigung des Weinmuseums steht ebenfals. auf dem Programm.
Sie bekommen alles direkt auf Deutsch erklärt,



Eben ein paar Tage Auszeit nehmen? Abwechslungsreiche und schmackhafte Kost in den besten Restaurants der Umgebung?  Das ganze fur nur Euro 159,= pro Person.

Fragen Sie uns von JoliSoleil um mehr Info!

5-tägige luxus Schlemmer Weintour durchs wunderschöne Elsass

Möchten Sie das Elsass intensiver kennen lernen und auch mehr über die Vielfalt an Restaurants und Winzereien erfahren, dann gehen Sie mit uns auf eine 5-tägige Weintour.


Wir besuchen mit Ihnen Weingüter (Grand Cru) im Bas Rhin und Haut Rhin. Sie übernachten während Ihres Aufenthaltes im Elsass in einem Luxushotel, in dem Sie auch frühstücken.



Sie speisen in den besten und typischen Restaurants der Umgebung.
Sie besuchen verschiedene Weinberge, jeder mit seiner eigenen „Philosophie“.
Sie erhalten nähere Erläuterungen der Winzer persönlich, wenn nötig wird natürlich alles von unserem Weinexperten in Deutsch übersetzt...


Eben ein paar Tage Auszeit nehmen? Abwechslungsreiche und schmackhafte Kost in den besten Restaurants der Umgebung? Fragen Sie uns von JoliSoleil um mehr Info!

Montag, 24. September 2012

Hotel Resort Barrière Ribeauvillé

Lust, den größten Spa-Bereich Frankreichs zu entdecken und dabei auch noch einen tollen Blick auf die elsässischen Weinberge zu genießen? Dann auf ins Hotel Resort Barrière in Ribeauvillé! Um sich hier verwöhnen zu lassen, muss man nicht unbedingt Übernachtungsgast des Hotels sein.

Dienstag, 31. August 2010

Schlemmen im Elsass

Von der „Winstub“ über bäuerliche Gaststuben bis hin zu Sternerestaurants – es gibt hier unzählige Lokalitäten, die Besucher und Elsässer mit typischen Gerichten der Region bewirten.

Die Sterneküchen des Elsasss

Das Elsass mag zwar die kleinste Region Frankreichs sein, doch ist es auch diejenige mit den meisten sternegekrönten Küchen. Mit gut dreißig mit Sternen ausgezeichneten Lokalen zählt das Elsass unleugbar zu den gastronomischen Topp-Regionen. Diese Restaurants repräsentieren das Elsass auf bewundernswerte Weise, indem sie seine traditionelle Küche mit Mut und Einfallsreichtum neu erfinden.

Die „Winstub“, Urform der Weinbar

Die „Winstub“ ist eine echte Elsässer Institution, ein typisches Lokal, in dem man traditionelle Elsässer Gerichte genießt und dazu Wein trinkt. Sie ist gleichzeitig Weinausschank und günstiges Speiselokal, und damit eine der interessantesten Eigenheiten elsässischer Gastronomie. Man speist hier in warmherziger Atmosphäre an Holztischen mit rot karierten Tischdecken. Solche geselligen Lokale werden von den Elsässern auch wegen ihrer einfachen, authentischen Küche sehr geschätzt. Hier gibt es Essen wie früher und auch kleine Gerichte, zum Beispiel Kartoffelkuchen (Galettes de pomme de terre), Leberklöße, Bäckerofen oder Sauerkraut.

Landgasthöfe und bäuerliche Gaststuben

Landgasthöfe, Gasthäuser die zu einem Landwirtschaftsbetrieb gehören, gibt es vor allem häufig in den Vogesen. Ihr Entstehen geht bis ins 19. Jahrhundert zurück, als bäuerliche Stuben ihre Türen für Wanderer öffneten, um sie mit eigenen Produkten zu bewirten. Die hier gepflegte Gastlichkeit und die Authentizität der angebotenen Produkte sichern ihren anhaltenden Erfolg.

Montag, 10. Mai 2010

Weinprobe

Am Wochenende hatten wir wieder eine gesellige Weinprobe. Sie fand statt in dem Restaurant "Au Chant du Bois" Nähe Gerardmer.

Getestet wurden:

Turckheim Crémant d'Alsace Mayerling Brut...............7,35 Euro

Baumann-Zirgel Sylvaner 2007 (Internet Explorer)....5,82 Euro

Turckheim Riesling Grand Cru Hengst 2008...............13,85 Euro
Baumann-Zirgel Riesling Streng 2008.........................7,36 Euro

Turckheim Pinot Blanc Granit de la Vallée 2007..........5,00 Euro
Baumann-Zirgel Pinot Blanc 2007...............................5,02 Euro

Turckheim Pinot Gris Grand Cru 2007.......................13,85 Euro

Den Anfang mache ein Schaumwein aus den Rebsorten Pinot Blanc und Auxerrois, ein feinperliger Crémant mit frischen Aromen von Apfel, Birne und weißen Blüten; trocken, lebhaft, frisch, delikat und leicht. Der von allen Teilnehmern als sehr erfrischender Aperitif, wahrgenommen wurde.

Danach wurde ein Sylvaner verköstigt. Nach meiner Meinung ist der Sylvander, übrigens eine der ältesten heute noch angebauten Rebsorten, trotz seines weniger ausgeprägten Fruchtspiels, oft ein wenig verkannt. Dabei kann er es durchaus mit einem Chardonnay aufnehmen. Was dann die dahingehend überraschten Tester, auch feststellen konnten.

Dann der direkte Vergleich zweier Rieslings. Nun muss man schon sagen, dass ein Grand Cru, meist nur an einen besonders ausgezeichneten Wein, der in besonderen Lagen und von ausgezeichneter Qualität, vergeben wird und daher ein bisserl unfair ist, ihn mit einem "normalen" Riesling zu vergleichen. Doch wir wollten einen klaren Unterschied aufzeigen. Nun ja, sooo klar war er dann doch nicht, der Unterschied. Der Baumann-Ziergel Reisling, war sicher ein wenig flacher und auch seine Blume nicht so ausgeprägt, wie der Grand Cru. Jedoch, da preislich auch nur fast die Hälfte kostet, sicherlich eine gute Altenative.

Als nächstest kam dann der Pinot Blanc zum Einsatz. Eine Dame ließ gleich verlauten, dass Pinot Blanc nun mal gar nicht "ihr" Wein sei, um so erstaunter war sie dann, als sie diese beiden Proben zu sich nahm. Fast Begeisterung kam auf, da auch die anderen Teilnehmer durchweg positive Beurteilungen, abgaben. Es ist ein trockener, frischer und leicht knackiger Wein, mit fruchtigen Aromen. Beide Vergleichsweine sind absolut vergleichbar, ebenfalls preislich gesehen.

Zum Abschluß gab es noch einen ausgezeichneten Pinot Gris, Grand Cru... Die Damen waren natürlich direkt begeistert. Jedoch auch die männliche Fraktion ließ sich von diesem Wein überzeugen; ihn doch mal zB. zu asiatischem Essen, jedoch, auch ruhig mal zu Lamm oder Wild, zu verköstigen. Während die Frauen ihn sich sicherlich auch solo im Sommer, leicht gekühlt, gönnen werden.

Die Stimmung, nach dieser interessanten Weinprobe, war natürlich fröhlich und es konnte, da wir ja in einem guten Restaurant waren, gleich zum Essen übergegangen werden und das Erlernte wurde natürlich direkt angewandt.

Montag, 5. Oktober 2009

Weihnachtsmärkte im Elsass

Vielleicht ein bisserl früh... aber hier ein Link

Montag, 23. März 2009

Wolfberger Weinprobe


Am Samstag hatten wir uns angemeldet zu einer Weinprobe bei Wolfberger, einer der größten Weinbaugenossenschaften im Elsass.
Geheimnisvoll ging es los, der Winzer, Monsieur Thierry Meyer, der die Weinprobe abhielt, kam mit einer Demiflasche, ohne Etikett, zu jedem und füllte damit ein wenig die Gläser der Prüflinge. Er schmunzelte, sagte "une surprise" und fragte uns, was wir denken, was das den wohl für ein Wein sei.
Er hatte eine wunderschöne goldgelbe Farbe, eine intensive Blume (fruchtig, süß, harmonisch) und schmeckte wunderbar abgerundet, süß, volumig, aromatisch. Ja.. klar, dachte ich, dass ist ein sehr guter Vendages Tardives.
Tja, da bin ich natürlich gleich reingefallen, hätte ich mir ja auch denken können, wenn er so verschmitzt eine Überraschung anmeldete. Die Auflösung, nun ja, es war ein alter edelsüßer Riesling, von 1997. Ganz ehrlich, da wär ich nie drauf gekommen.

Weiter ging es mit einem Pinot Noir, einem Schlummberger Princes Abbés 2008; auch mit einem etwas ungewöhnlichen Geschmack; nämlich eher lemonartig, statt kirschig, ein bisserl erdig und im Abgang fast leicht bitter. Interessant.

Dann kamen wir zu den Crémants. Zuerst ein Crémant, bei dem ich auf einen Chardonnay tippte, spritzig und fein, trocken. Ein gelungener Crémant. Bloß das es ein Blanc de Blanc war. Schönheits Wolfberger Brut.
Dann ein Crémant, der mir persönlich nicht schmeckte, zu süß, dadurch alle andern Geschmackskomponenten übertünchend. Ein Paul Gaschy, Auxerlois, Chardonnay, Wolfberger....

Wir gingen dann über zu den Weißweinen. Drei Pinot Blanc aus dem Jahre 2007 wurden angeboten.
Ein Pinot Blanc Vieclles Vignes 2007, Klee Fréres, rund, frisch, mineralisch..
Ein Pinot Blanc Vincent Stoeffler 2007, nicht so gelungen, etwas flach, säuerlich
Ein Pinot Blanc les Lutuis, Josmeyer 2007, sehr sanft, harmonisch erfrischend, der Beste von den Dreien.

Weiter ging es mit den Sylvanern. Ebenfalls drei Weine standen zur Auswahl.
Ein Sylvaner Brandstatt 2007 Domaine Otter. Ein frischer, leichter Wein mit ein wenig Fruchtigkeit. Sehr zu empfehlen.
Ein Sylvaner Grand Cru Zotzenberg 2007 Rieffel, ein guter Tafelwein, der allerdings für einen Grand Cru etwas enttäuschte.
Ein Sylvaner Z 2007, Paul Küber, der nicht empfehlenswert ist. Flach, wässrig, sauer.

Gegen Ende der Weinprobe gab es dann noch etwas sehr Besonderes.
Ein Riesling Grasberg 2005, Marcel Deiss. Was soll ich sagen, so sollte ein vorzüglicher Riesling sein. Rassig, von feiner Fruchtigkeit, trocken, blumige Nuancen,mit einem edelen Bukett. Sehr zu empfehlen, wenn es mal ein besonderer Riesling sein soll.

Schmunzeld bot uns der Winzer nochmals etwas Besonderes, einen Riesling Paul Blanck 1973. Nie hätte ich gedacht, dass ein Wein so eine Blume haben könnte, die eher an Majoran, Organo und die Provence im Sommer denken läßt. Außergewöhnlich, besonders!

Um mich dann ganz zu verwirren, gab es zum Schluss etwas, von dem ich annahm, das es ein Sherry war, was mich dann doch verwunderte, bei einer Weinprobe im Elsass.
Doch was dann dabei herauskam, toppte alles. Es war ein Gewürztraminer! Cave Vinicole d'Eguisheim 1959.... (mein Geburtsjahr)

Fotos

Samstag, 14. März 2009

WelcherWein, zu welcher Gelegenheit??

Oft stellt man sich die Frage, welcher Wein passt nun zu welchem Essen...

Hier ein paar Tipps:

Apéritif... Crèmant d'Alsace, Muscat d'Alsace, Gewürztraminer

kalte Vorspeisen... Aufschnitt, Eierspeisen... Sylvaner, Pinot Blanc, Edelzwicker

warme Vorspeisen... Quiches, Schnecken, Spargel... Pinot blanc..Sylvaner.. Muscat

Gemüsegerichte... Sauerkraut... Riesling, Pinot Blanc, Sylvaner

Fisch... Fischterrinen, Meeresfrüchte, Krustentiere.. Riesling, Pinot Blanc,Sylvaner

Geflügel,
weisses Fleisch... Ente, Kalbs- Schweinefleisch...Riesling, Pinot Blanc/Gris/Noir

rotes Fleisch... Steak, Lamm... Pinot Noir

Wildgerichte... Pinot Gris oder Pinot Noir

exotische Gerichte... asiatisch oder mexikanisch... Gewürztraminer

Käse... Frischkäse, Schnittkäse, Ziegenkäse... Pinot Blanc, Riesling
Weichkäse (kräftig, wie Münster, Roquefort)... Gewürztraminer
andere Käsearten... Pinot Noir

Dessert... Kuchen, torten... Gewürztraminer, auch als Vendanges Tardives

nach dem Essen... Vendanges Tardives, Sélections de Graines Nobles

ohne Mahlzeit für kleine Empfänge, Feste.... Crémant, Muscat, Vendanges Tardives
Brunch, Parties... Pinot blanc, Sylvaner Edelzwicker, Crémant

Dienstag, 27. Januar 2009

Lagerung von Elsassweinen und Geologie des Elsass

Elsässer Weine müssen nicht lange gelagert werden, um Reichtum und Fülle zu zeigen. Zwischen 6 Monaten und 5 Jahren genügen, damit sie ihre optimale Trinkreife erlangen.

Die großen Jahrgänge, die Grands Crus, Vendanges Tardives und Sélections de Grains Nobles gewinnen dagegen, wenn sie länger gelagert werden. Die Weine sollten in einem Keller aufbewahrt werden, der nicht zu trocken oder zu feucht ist.

Manche Weine zeigen bisweilen ein kleines Prickeln. Sie wurden früher abgefüllt, um ihre Eigenschaften zu bewahren.

• Elsässer Weine sollten liegend bei ca. 10 bis 15°C aufbewahrt werden.
• Ein leichter Weinsteinsatz am Flaschenboden ist ein natürliches Phänomen und häufig Zeichen einer großen Feinheit.

Sonne und Bodentypen

Prägung der Weine durch die geologische Vielfalt

Das elsässische Weinbaugebiet wird durch das Vogesengebirge gegen die ozeanischen Einflüsse geschützt, so dass es eine der niedrigsten Niederschlagsmengen Frankreichs aufweist.
Die warmen Sommertemperaturen, gefolgt von einer sonnigen Nachsaison und relativ kalte Winter sind Ausdruck eines halbkontinentalen Klimas.
Die Weinberge liegen am Fuße der Vogesenausläufer, in einer Höhe von 200 bis 400 m und profitieren von einer maximalen Sonneneinstrahlung. Diese günstigen und für das elsässische Weinbaugebiet typischen Voraussetzungen, ermöglichen es, dass die Trauben langsam reifen und sich feine Aromen bilden können.
Die Geologie des Elsass ist ausgesprochen vielseitig. Von Granit über Kalk, Lehm, Schiefer bis hin zu Sandsteinböden reicht die Palette an Untergründen. Auf diesen vielfältigen Bodentypen, die sich auf einer Fläche von 15.000 Hektar ausdehnen, gedeihen die zahlreichen Rebsorten aufs Beste.
Die typischen Böden verleihen dem elsässischen Wein einen besonderen Ausdruck,eine ebenso einzigartige wie vielschichtige Geschmacksvielfalt ...

Montag, 5. Januar 2009

Silvesterdiner

De L'Abbaye la Pommeraie

Wohin geht man, wenn der Jahreswechsel ansteht und noch ein runder Geburtstag? Nun ja, wenn man am Elsass wohnt, dann ist die Auswahl groß. Denn es gibt hier viele, ganz wunderbare Restaurants und Hotels.

Ich wurde überrascht mit dem wunderbaren Relais&Châteauhotel "De L'Abbaye la Pommeraie" in Selestat.
Schon beim Entrèe gab es ein Glas Roederer Champagner. Da wir ein wenig früh dort ankamen, machten wir es uns ein wenig am Kamin gemütlich.
Wir sprachen kurz mit dem Kellner, teilten ihm meine "Empfindlichkeiten" (Allergien) mit, was trotz des stressigen Abends für die Küche anscheinend kein Problem darstellte, und freuten uns schon sehr auf das Menue, welches laut Karte, ein Erlebnis werden sollte.
Übrigens, so nebenbei... das mit der Allergie war für das Hotel Bas-Rupt in Gerardmer so ein Problem ( 1 Michelin Stern), dass es nicht möglich war, dort den Abend samt Diner und Übernachtung, zu verbringen... was für ein Haus dieser "Klasse" für uns außerordentlich erstaunlich war...obwohl wir schon 3 Wochen vorher buchen wollten..

Aber zurück zum erfreulichen Teil..

Dem Menü: Le Caviar de France
Les St. Jacques (Carpaccio Tourteau et Jus d'Agrumes)
Le Foie Gras (Entenleberpastete mit Trüffel)
La Langouste et Le Homard (Raviole in Anislégumes)
L'Empereur (Filet cun Vapeur, Asperges/Spargel Vertes/grün und Trüffel)
Le Chevreuil (Médaillons vom Reh mit Sellerie)
Granité au Champagne
Le Chocolat (Mousse au Chocolat mit frischer Minze)
Mignardises (kleine Küchlein und Praliné)

Zu den Muscheln und der Langusten haben wir einen vorzüglich dazu passenden 2004 Meursault "Les Narvaux" Girardin getrunken, um dann später zu einem 1999er Château Batailley, Paulliac über zu gehen.
Sinne, was wollt ihr mehr??
Mit einem Espresso schlossen wir dieses Feuerwerk des Genusses, was dem Anlass des Abends mehr als gereichte, ab.
Auch der Service und die Aufmerksamkeit des Kellners muß man nur voll des Lobes ein, den es war perfekt in der Ausgeglichenheit.

Somit begann das neue Jahr in einer so wundervollen Stimmung, dass es nur ein "Sinn-volles" Jahr werden kann.

Nochmals lieben Dank, Pieter....

Sonntag, 28. Dezember 2008

Dienstag, 23. Dezember 2008

Frohe Weihnachten



aus dem verschneiten Elsass wünscht das JoliSoleilteam

Montag, 15. Dezember 2008

Elsass/Elzas/Alsace



Das Elsass, Alsace für die Franzosen, ist mit nur knapp 14.500 Hektar Rebfläche keine der ganz grossen Weinbauregionen Frankreichs, aber diejenige mit dem vielleicht eigenständigsten Charakter. Das Weinbaugebiet beginnt im Norden bei Strassburg geht entlang der deutschen Grenze und reicht bis nördlich von Mulhouse / Mülhausen in einem oft nur knapp zwei bis fünf Kilometer schmalen Band am Fusse der Vogesen. Seine östliche Grenze bildet der Rhein ab Basel.

Der Elsass teilt sich in zwei Départements, das als besseres Wein-Gebiet bezeichnete, südliche Haut-Rhin (Ober-Rhein) und das nördliche Bas-Rhin (Unter-Rhein).

Die Route du Vin

Die 170 Kilometer lange Weinstrasse "Route du Vin" berührt viele der wunderschönen Weinorte im landschaftlich ungemein reizvollen Gebiet. Im September und Oktober verwandelt sich die berühmte Strasse zur längsten Schlemmermeile des Landes. Tausende Schilder laden zur "Dégustation" (Weinprobe), locken Weinfeste und Kellerführungen, brodelt Traubenmost in alten Holzfässern, fliesst junger Wein aus manch einem Dorfbrunnen. Kaum beachtet wie Kientzheim, wo die Weinbruderschaft "Confrérie Staint Erienne" im Schloss alljährlich die besten Elsässer Weine auszeichnet. Die Wurzeln der Elsässer Weinbruderschaft gehen bis ins 14. Jahrhundert zurück. Oder Hunawihr (Hunaweier), Bilderbuchdorf mit Grand-Crus-Lage, Wehrkirche und in Würdigung des Landesvogels: den Parc des Cigognes - die Schau der Störche. Dort passiert es schon einmal, dass sie ein wenig warten müssen, wenn gerade ein Storch gemütlich über die Strasse stolziert. Fast verschwunden wie das Symboltier ist auch das Erbe, das Turckheim (Türkheim) aus dem Mittelalter gerettet hat: Jeden Abend um 22 Uhr wünscht ein Nachtwächter Bewohnern und Besuchern laut, aber mundartlich "a guite Nacht".

Riquewihr (Reichenweiher) versteht sich als Zentrum des elsässischen Weinbaus. Hinter dem Dolder, malerischer Torturm und Wahrzeichen des Weinorts, wird Überzeugungsarbeit an allen Ecken und Enden geleistet: mit Dégustationen bei Dopff au molin oder Dopff & Irion, mit Kitsch und Kunst und Gugelhupf-Formen. Doch sind Ende September oder Anfang Oktober die Zufahrt in die Zentren von Kaysersberg oder Ribeauvillégesperrt, wird bei feuchtfröhlichen Weinfesten die Tradition gelebt.

Auch Obernai (Oberehnheim) hat sein mittelalterliches Stadtbild hinter einem Mauerring bewahrt. Ein Abstecher führt von hier zum 736 Meter hohen Monte St. Odile (Odilienberg). Eine zehn Kilometer lange "Heidenmauer" umgibt den "heiligen Berg" des Elsass.

Ähnlich wie Strassburg an der Ill hat auch Colmar an der Lauch eine - allerdings sehr viel kleinere - Altstadt zu bieten, "La Petite Venise", die in mittelalterlicher Tradition restauriert wurde. Von den Franken gegründet wurde Colmar im Jahre 823 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Weltberühmt wurde die mit etwa 86.000 Einwohnern drittgrösste Stadt (nach Strassburg und Mulhouse) des Elsass jedoch durch den Isenheimer Altar (Bild rechts) von Mathias Grünewald (um 1480 bis 1528) im Unterlinden-Museum.

Ebenfalls finden sie in Colmar auch das Geburtshaus des Bildhauers Frédéric-Auguste Bartholdi, der 1886 die New Yorker Freiheitsstatue erbaut hat. Das Jahr 2004 ist das Gedenkenjahr des 100. Todestages des Künstlers in Colmar.

Das Elternhaus des "Urwalddoktors" Albert Schweitzer (14.1.1875 - 4.9.1965) hat das Münstertal in der Nähe von Colmar zu bieten, . Im Pfarrhaus von Gunsbach hat der Friedensnobelpreisträger des Jahres 1953 seine Kindheit verbracht. Das Haus ist ein Museum, wo im Zimmer des Gelehrten heute noch sein Stock und sein Hut hängen. Ein Albert-Schweitzer-Weg führt anhand von 16 Tafeln auf den Spuren Albert Schweitzers durch das Dorf Günsbach. Er beginnt beim Alten Pfarrhaus in der Rue du Docteur Albert Schweitzer 3 und geht hinauf zum Denkmal auf dem Kanzrain. Sein Ende ist beim Albert-Schweitzer-Haus in der Rue du Munster 8. Der Rundgang über die 920 Meter dauert etwa eine Stunde. Ebenfalls ein Albert-Schweizer-Museum finden sie an seiner elsässischen Wirkungsstätte in Kaysersberg,einem malerischen Dörfchen mit einem weltberühmten Weihnachtsmarkt.

Dieses Tal ist auch die Heimat des berühmt-berüchtigten Münsterkäse. Stark riechend und mit rötlich-brauner Rinde schmeckt dieser elsässische Beitrag zum Käsereichtum. Käseliebhaber und Frühaufsteher können übrigens von Mai bis Oktober in der Ferme-Auberge "Lameysber" in Breitenbach beim Zubereiten des berühmten Münsterkäses zuschauen. Jeden Tag werden hier 230 Liter Frischmilch verarbeitet. Bis zu drei Wochen müssen die Käselaibe im Keller gelagert, gewendet und mit Salzwasser abgewaschen werden, bis der Verkauf ansteht.

Montag, 1. September 2008

Domaine Baumann-Zirgel


Auf dem Wochenmarkt von Gerardmer kamen wir in Kontakt mit dem Elsassweinhaus (Domaine) Baumann-Zirgel aus Mittelwihr. Auf so einem Wochenmarkt erwartet man nun nicht gerade etwas Außergewöhnliches... Doch Irrtum... mal ein bißchen den Wein getestet, ins Gespräch gekommen; sehr netter Mann; weiter gestestet.. man weiß ja nie. Mein Mann versuchte mal einen Riesling 2007 Streng und ich ein Gläschen Cremant, Brut. Schön! Wir schmeckten beide ein bisserl Mandeln im Abgang. Machte Spaß und war eine Überraschung!

Grund genug für uns, dieser Domaine einen persönlichen Besuch abzustatten. Was wir gestern auch taten und sehr freundliche Leute vorfanden, die sich trotz eines gewissen Streßes, es waren gerade 2 riesige Busse zur Besichtigung vorgefahren, Zeit für uns und unsere Wünsche nahmen.

Der Riesling "Streng" ist nicht "zu" sauer, jedoch frisch und wie gesagt, im Abgang ein bisserl mandelig. Auch der Preis von 8,20 Euro ist absolut ok. Danach auch den Riesling "Schlossberg" verkostet... kernig, kraftvoll, rund und voller Düfte. Diesen Wein kann man auch eine geraume Zeit aufbewahren, ohne das er seine besondere Note verliert. Preis 14,90 Euro, ebenfalls gerechtfertigt.

Etwas, was wir nicht so oft erleben: Wie verkosteten nochmals den bereits erwähnten Cremant (Brut 8,-- Euro), wie beim Erstenmal.. lecker..., dann einen AOC Crémant, Blanc de Blanc, 15,-- Euro. Diese Flasche war bereits einen Tag vorher geöffnet worden und schmeckte uns nun nicht soo toll. Das ging natürlich nicht! Ohne Probleme wurde eine neue Flasche geöffnet (.... Erstaunen unsererseits) Das hatten wir auch schon anders erlebt! Sehr aufmerksam, sehr professionell!

Wir fragten den Hausherrn, während er uns durch seinen schönen "Hof" führte und uns alles erklärte, ob er auch einen Rose Cremant anböte. Den hatten Mittags in einem anderen Haus geprüft. Leider nicht.... "er" würd es ja schon gern versuchen, aber seine Frau sei noch nicht so von überzeugt, schmuzel. ;-) Übrigens auch eine sehr liebenswerte, passend zum Mann, Dame....!

Wir kauften einige Flaschen von dem "Streng" und dem Brut... und des weiteren nochmals Dank, für die dazugelegte Aufmerksamkeit.

Unser Fazit:
Feine Weine, geschmacklich über dem Durchschnitt, ohne gleich teuer zu sein. Wir nehmen Baumann-Zirgel, mit großer Freude in unser Angebot bei Weinproben und Weintouren, auf.

http://www.baumann-zirgel.com/

Mittwoch, 27. August 2008

Restaurant "La Table de Mittelwihr"


Dieses kleine, aber sehr feine Restaurant, haben wir nun schon zum 2ten Male besucht und mußten festellen, daß es uns noch besser gefallen hat, als beim ersten Mal ( und da waren wir schon sehr angetan). Was bei uns, und das müssen wir doch zugeben, äußerst selten ist.

Die Küche ist ausgezeichnet, ideenreich, erstklassig auch die Auswahl der Produkte; die Bandbreite geht von beinahe Haute Cousine, zu typschen Gerichten aus dem Elsass. Alles durchgehend, vom ersten bis zum letzten Gang, sehr harmonisch aufeinander abgestimmt.

Die Weinkarte läßt auch für den verwöhnten, anspruchsvollen Kenner keine Wünsche offen.
Neben den bekannten Weinen, bieten sie auch ausgesprochen excellente Weine aus Domainen der direkten Umgebung an, wie z.B. Baumann-Zirgel oder Horcher... Auf Erstere werden wir noch im Detail eingehen....

Der Service und die Bedienung sind sehr zuvorkommend und aufmerksam, ohne aufdringlich zu wirken. Ebenfalls ist es angenehm, daß sowohl der Service als auch die Speisekarte in mehreren Sprachen angeboten wird. Selbst auf Probleme, wie z.B. Allergieen wird sehr zuvorkommend eingegangen.

Last but not least.... das Preis-Leistungsverhältnis fällt ebenfalls sehr moderat aus, heißt... auch dort gibt es nichts zu bemängeln.

Wir können ihnen nur empfehlen, bei einem Ausflug ins wunderschöne Elsass, daß sicher auch oft sehr "touristisch" orientiert ist; gönnen sie sich diese kleine Oase................

3 Jolisoleil-Sonnen

http://www.la-table-de-mittelwihr.com/

Hugel Earth

Hugel & Fils gehen mit dem Internetzeitalter. Sie haben ein interessanten Weblog in französischer und englischer Sprache. (Leider nicht auf Deutsch...) Inspiriert von Google-Earth, gestalteten sie kürzlich eine interaktive Karte von Riquewihr und Umgebung, auf der sie ihre Weinberge sehen können.

Auch können sie erkennen, wo welche Traubensorte angepflanzt wird. Ebenso sind Informationen über die geologische Zusammensetzung des Bodens abrufbar. Interessant sind natürlich die Boden und Traubenkombinationen.

http://www.hugel.com/Hugel_Earth_en/index.html

Donnerstag, 13. März 2008

Weinprobe Zind-Humbrecht 2006



Am 10. März d.J. waren wir zu Gast in der Domaine Zind-Humbrecht, um eine Anzahl Weine von 2006 zu prüfen.

Wir prüften u.a. diverse: Pinot Gris, Gewürztramiener und Muscatwein. Wunderbare Weine, jeder für sich. Und natürlich einige Vendage Tardives und Riesling.
Für uns ist der ZIND von Zind Humbrecht kein typischer Elsasswein. Doch darum nicht minder wohlschmeckend. Er wird hergestellt aus 65 % Chardonnay und 35 % Auxerrois und angepflanzt auf einem kalkreichen Grund. Wird verkosteten einen trockenen, etwas leicht fruchtigen Wein.
Wie sie wissen trägt der Boden einen wichtigen Beitrag zum Geschmack des Weines bei. Kalk, Granit, etc. geben jeweils ihren Anteil am Weingeschmack hinzu. Parcellen, von denen der Regen gut abfließen kann lassen die Trauben stärker schmecken; der Zucker bleibt besser in der Traube bewahrt.
Bei Zind Humbrecht kann man aus viel verschiedenen Rieslings prüfen und kaufen. Von trockenem, sehr kernartigen Weinen bis zu beinahe honigartigem, lieblichen Weinen (Vendange Tardives). Bei ZH werden auch z.B. Rieslings gemischt, die von verschiedenen Parcellen stammen.
Die noch sehr junge Weintraube des Grand Cru Brand werden über die Winzergenossenschaft Türckheim verkauft. Diese und andere Türckheim Rieslinge und Weine sind in der von uns angebotenen "Weinprobe"-tour Standard.
Von dem Jahrgang 2006 wurde auch ein Vendange Tardive gemacht. Dieser Riesling ist sicher anzuraten. Er ist fruchtig und ausdruckstark.
Der Riesling Brand 2006 von ZH selbst ist sehr besonders. Ein sehr reicher Wein (pourriture noble!) mit einem wunderbaren Duft. Frucht, Honig, cidreartig, ein prächtiges "comlex palet". Ein Wein, den sie auch länger offen stehen lassen können. Je mehr Sauerstoff er bekommt, desto mehr entwickeln sich seine Aromen. Das ist ein Wein, der in ca. 8 Jahren seinen Höhepunkt erreicht hat. Nach Aussage von ZH kann er sicher bis ins Jahr 2036 aufbewahrt werden... na, da will ich doch hoffen, daß ich ihn so ca. zu meinem 75sten öffnen kann... ; ist aber doch immerhin ein Ziel.... schmunzel.....

Dienstag, 11. März 2008

Rezept

Elsässer Spezialität... wollte doch mal ein kleines Rezept einfügen. Viel Spaß und laßt es euch schmecken :-)...

Für 6 Personen

Spezialflammekuecheteig :
430 g Mehl,
Salz,
15 g Öl oder Schmalz,
1/4 l Wasser.

Belag :
400 g frischer Rahm,
400 g Zwiebeln,
200 g Speck, in dünnen Scheibendurchwachsen.

Zubereitung :
Das Mehl auf der Arbeitsfläche häufen und eine Vertiefung in die Mitte drücken, Den Salz dorthin geben, das Öl und schliesslich das Wasser.
Gleichzeitig mit einer Gabel das Wasser sofort mit dem Mehl vermischen. Schliesslich zu einem weichen Teig kneten, der sich allerdings nicht klebrig anfühlen darf.
Wichtiger Hinweis :
In der Kuchenmaschine gelingt der Teig am einfachsten :
alle Zutaten bis auf das Wasser einfüllen, und auf hoher Geschwindigkeit laufen lassen und dabei das Wasser angiessen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig in gleichmässige Portionen teilen und jeweils sehr dünn ausrollen, und gleichzeitig rundformen.
Die Teigplatten dick mit Rahm bestreichen, die in dünne Ringe gehobelten Zwiebeln darauf verteilen, den in schmale Streifen geschnittenen Speck dazwischen streuen.
Im sehr heissen Ofen 5 bis 10 Minuten backen, bis der Boden knusprig geworden ist und der Belag brodelt.
Dazu empfehlen wir einen Sylvaner...

Donnerstag, 28. Februar 2008

Crémant d'Alsace

Der Crémant d’Alsace besitzt seit 1976 AOC-Status. Diese Appellation steht für Schaumweine, die streng nach dem traditionellen Verfahren hergestellt werden, d.h. nach der sog. Champagner-Methode. Die Crémant d’Alsace werden in der gesamten Region bereitet und sind äußerst erfolgreich, wenn man bedenkt, dass heute etwa 13 % der Weine der Region unter dieser AOC vermarktet werden.

Das Elsass rangiert im Übrigen bei den französischen Regionen, in denen Crémant hergestellt wird, an erster Stelle. Für die Erzeugung sind fünf Rebsorten zulässig. Diese Weine werden aus klassischen Stilweinen hergestellt. Da bei der zweiten Flaschengärung die typischen Aromen freigesetzt werden sollen, dürfen die Grundweine nicht allzu aromatisch sein. Sie stammen daher hauptsächlich aus Pinot Blanc, Pinot Noir, Pinot Gris, Chardonnay und Riesling.

Die Farbe des Weines

Klarheit, Farbtiefe und Farbe beim Wein

Das Aussehen eines Weines kann viel über Rebsorte, Herkunft, Reife und Zustand eines Weines aussagen. Man unterscheidet bei der Beurteilung des Aussehens zwischen Klarheit, Farbtiefe und Farbton.
Klarheit
Wenn Sie ein Weinglas gegen eine Lichtquelle oder gegen eine helle weiße Fläche halten, erkennen Sie die Klarheit. Das Spektrum reicht von kristallklaren über saubere bis hin zu deutlich getrübten Weinen. Eine Trübung (zu unterscheiden von aufgewirbeltem Depot, das sich mit der Zeit absetzt) ist immer ein Zeichen von fehlerhafter Qualität oder Überreife.
Farbtiefe
Die Farbtiefe ist am besten zu beurteilen, wenn Sie das Glas schräg gegen eine weiße Fläche (Tischtuch) halten und sich den Rand ansehen. Sowohl bei Weiß- als auch bei Rotweinen kann eine gute Farbdichte auf körperreiche und tiefe Weine hindeuten. Die Farbtiefe hängt auch von der Rebsorte ab. So ist ein Pinot Noir z.B. weniger farbtief als z.B. ein Syrah, Cabernet Sauvignon oder ein Dornfelder.
Bei Weißweinen nimmt die Farbtiefe bei zunehmender Reife eher zu, bei Rotweinen nimmt sie dagegen ab, es sei denn es tritt bereits eine Oxydation ein, was die Farbtiefe wieder erhöht..

Der Farbton ist ein Indiz für Rebsorte, Herkunft und Reife. Kupfer- und Brauntöne am Rand des Glases sind ein Indiz für beginnende Reife und deuten im Zentrum des Glases auf Überreife hin. Ein brauner Wein ist mit Sicherheit bereits tot.
Purpur dagegen ist in der Regel ein klares Zeichen für junge Weine, aber auch eine Eigenschaft einiger Rebsorten (z.B. Gamay oder Portugieser).
Bernstein und tiefe Goldtöne finden sich bei gereiften Weißweinen, insbesondere Weine mit Edelfäule.
Artikel von Weinplus.de