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Montag, 24. September 2012

Hotel Resort Barrière Ribeauvillé

Lust, den größten Spa-Bereich Frankreichs zu entdecken und dabei auch noch einen tollen Blick auf die elsässischen Weinberge zu genießen? Dann auf ins Hotel Resort Barrière in Ribeauvillé! Um sich hier verwöhnen zu lassen, muss man nicht unbedingt Übernachtungsgast des Hotels sein.

Montag, 23. März 2009

Wolfberger Weinprobe


Am Samstag hatten wir uns angemeldet zu einer Weinprobe bei Wolfberger, einer der größten Weinbaugenossenschaften im Elsass.
Geheimnisvoll ging es los, der Winzer, Monsieur Thierry Meyer, der die Weinprobe abhielt, kam mit einer Demiflasche, ohne Etikett, zu jedem und füllte damit ein wenig die Gläser der Prüflinge. Er schmunzelte, sagte "une surprise" und fragte uns, was wir denken, was das den wohl für ein Wein sei.
Er hatte eine wunderschöne goldgelbe Farbe, eine intensive Blume (fruchtig, süß, harmonisch) und schmeckte wunderbar abgerundet, süß, volumig, aromatisch. Ja.. klar, dachte ich, dass ist ein sehr guter Vendages Tardives.
Tja, da bin ich natürlich gleich reingefallen, hätte ich mir ja auch denken können, wenn er so verschmitzt eine Überraschung anmeldete. Die Auflösung, nun ja, es war ein alter edelsüßer Riesling, von 1997. Ganz ehrlich, da wär ich nie drauf gekommen.

Weiter ging es mit einem Pinot Noir, einem Schlummberger Princes Abbés 2008; auch mit einem etwas ungewöhnlichen Geschmack; nämlich eher lemonartig, statt kirschig, ein bisserl erdig und im Abgang fast leicht bitter. Interessant.

Dann kamen wir zu den Crémants. Zuerst ein Crémant, bei dem ich auf einen Chardonnay tippte, spritzig und fein, trocken. Ein gelungener Crémant. Bloß das es ein Blanc de Blanc war. Schönheits Wolfberger Brut.
Dann ein Crémant, der mir persönlich nicht schmeckte, zu süß, dadurch alle andern Geschmackskomponenten übertünchend. Ein Paul Gaschy, Auxerlois, Chardonnay, Wolfberger....

Wir gingen dann über zu den Weißweinen. Drei Pinot Blanc aus dem Jahre 2007 wurden angeboten.
Ein Pinot Blanc Vieclles Vignes 2007, Klee Fréres, rund, frisch, mineralisch..
Ein Pinot Blanc Vincent Stoeffler 2007, nicht so gelungen, etwas flach, säuerlich
Ein Pinot Blanc les Lutuis, Josmeyer 2007, sehr sanft, harmonisch erfrischend, der Beste von den Dreien.

Weiter ging es mit den Sylvanern. Ebenfalls drei Weine standen zur Auswahl.
Ein Sylvaner Brandstatt 2007 Domaine Otter. Ein frischer, leichter Wein mit ein wenig Fruchtigkeit. Sehr zu empfehlen.
Ein Sylvaner Grand Cru Zotzenberg 2007 Rieffel, ein guter Tafelwein, der allerdings für einen Grand Cru etwas enttäuschte.
Ein Sylvaner Z 2007, Paul Küber, der nicht empfehlenswert ist. Flach, wässrig, sauer.

Gegen Ende der Weinprobe gab es dann noch etwas sehr Besonderes.
Ein Riesling Grasberg 2005, Marcel Deiss. Was soll ich sagen, so sollte ein vorzüglicher Riesling sein. Rassig, von feiner Fruchtigkeit, trocken, blumige Nuancen,mit einem edelen Bukett. Sehr zu empfehlen, wenn es mal ein besonderer Riesling sein soll.

Schmunzeld bot uns der Winzer nochmals etwas Besonderes, einen Riesling Paul Blanck 1973. Nie hätte ich gedacht, dass ein Wein so eine Blume haben könnte, die eher an Majoran, Organo und die Provence im Sommer denken läßt. Außergewöhnlich, besonders!

Um mich dann ganz zu verwirren, gab es zum Schluss etwas, von dem ich annahm, das es ein Sherry war, was mich dann doch verwunderte, bei einer Weinprobe im Elsass.
Doch was dann dabei herauskam, toppte alles. Es war ein Gewürztraminer! Cave Vinicole d'Eguisheim 1959.... (mein Geburtsjahr)

Fotos

Dienstag, 27. Januar 2009

Lagerung von Elsassweinen und Geologie des Elsass

Elsässer Weine müssen nicht lange gelagert werden, um Reichtum und Fülle zu zeigen. Zwischen 6 Monaten und 5 Jahren genügen, damit sie ihre optimale Trinkreife erlangen.

Die großen Jahrgänge, die Grands Crus, Vendanges Tardives und Sélections de Grains Nobles gewinnen dagegen, wenn sie länger gelagert werden. Die Weine sollten in einem Keller aufbewahrt werden, der nicht zu trocken oder zu feucht ist.

Manche Weine zeigen bisweilen ein kleines Prickeln. Sie wurden früher abgefüllt, um ihre Eigenschaften zu bewahren.

• Elsässer Weine sollten liegend bei ca. 10 bis 15°C aufbewahrt werden.
• Ein leichter Weinsteinsatz am Flaschenboden ist ein natürliches Phänomen und häufig Zeichen einer großen Feinheit.

Sonne und Bodentypen

Prägung der Weine durch die geologische Vielfalt

Das elsässische Weinbaugebiet wird durch das Vogesengebirge gegen die ozeanischen Einflüsse geschützt, so dass es eine der niedrigsten Niederschlagsmengen Frankreichs aufweist.
Die warmen Sommertemperaturen, gefolgt von einer sonnigen Nachsaison und relativ kalte Winter sind Ausdruck eines halbkontinentalen Klimas.
Die Weinberge liegen am Fuße der Vogesenausläufer, in einer Höhe von 200 bis 400 m und profitieren von einer maximalen Sonneneinstrahlung. Diese günstigen und für das elsässische Weinbaugebiet typischen Voraussetzungen, ermöglichen es, dass die Trauben langsam reifen und sich feine Aromen bilden können.
Die Geologie des Elsass ist ausgesprochen vielseitig. Von Granit über Kalk, Lehm, Schiefer bis hin zu Sandsteinböden reicht die Palette an Untergründen. Auf diesen vielfältigen Bodentypen, die sich auf einer Fläche von 15.000 Hektar ausdehnen, gedeihen die zahlreichen Rebsorten aufs Beste.
Die typischen Böden verleihen dem elsässischen Wein einen besonderen Ausdruck,eine ebenso einzigartige wie vielschichtige Geschmacksvielfalt ...

Freitag, 21. November 2008

Ist Wein gesund?



Es ist mittlerweile unbestritten, dass Weine, zumindest in Maßen, gesund sind. Er soll den Fettstoffwechsel verbessern, auch das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Krebserkrankungen senken. Aber warum?
Der Grund liegt in den Inhaltsstoffen dieses wunderbaren Getränkes. Als da sind Kalium, Polyphenole, Magnesium, Reservaterol, Quercetin, Katechin, Procyanidin, Antocyanidin; und im Weißwein findet man noch Kaffesäure und Tyrosin.....
Gut das ich das nicht aussprechen mußte sondern nur schreiben... hätte mir die Zunge gebrochen, aber mußte ja mal "gesagt" werden. Also Polyphenole z.B. wirken entzündungshemmend und krebsvorbeugend. Besonders viel Polyphenole findet man im Rotwein, aber auch in einigen Weißweinsorten. (Riesling)

Die Rebe entwickelt Polyphenole zum Schutz des Stockes und der Traube, vor freien Radikalen, Bakterien und Pilzen. Sozusagen ein natürliches Antibiotika für die Pflanze. Das wird um so mehr gebildet, als dass die Pflanze einem oft wechselden Klima ausgesetzt ist, weniger bei permanenter Sonneneinstrahlung. Sozusagen, bei Reben die mehr "kämpfen" müssen. Auch der Reifeprozess ist dadurch verlangsamt, so dass sich mehr Pflanzenstoffe bilden können.

So finden sich diese gesunden Inhaltsstoffe verstärkt in Weinen aus dem Elsass, einigen deutschen Weinbau gebieten, wie z.B. auch in Spätburgunder.

Freitag, 19. September 2008

Weinproben und-auch Touren

JoliSoleil – Wein und Weinproben

Regelmäßig besuchen wir Weinproben. Davon können Sie auf verschiede Arten mitgenießen. Wir bieten Ihnen sozusagen “auf Maß” Weinproben an in Le grand Soleil in La Forge.
Eine normale Probe (6-8 Flaschen) kostet für Gäste von JoliSoleil: 25,- Euro bis 30,- Euro p/P.. Sollten Sie spezielle Wünsche haben, erfüllen wir sie gern, bitten Sie jedoch, diese uns vorher telefonisch mitzuteilen.

Sie können uns auch begleiten zu einer Anzahl von Weinhäusern, durch ein mehrtägiges Weinarrangement.
Probepaket
Ein Probepaket mit 4 Elsassweinen kostet 30,- Euro. Es enthält immer einen Cremant (Art von Champanger), einen Pinot Noir (Rotwein) und eine Auswahl von zwei Weißweinen.
Wenn Sie den Wunsch nach einem Probepaket bei Ihrer Reservierung angeben, dann bekommen Sie es direkt bei Ihrer Ankunft. So können sie schon während Ihres Urlaubes Bekannschaft mit diesen herrlichen Weinen machen.


http://www.jolisoleil.com/shop/

Mittwoch, 27. August 2008

Hugel Earth

Hugel & Fils gehen mit dem Internetzeitalter. Sie haben ein interessanten Weblog in französischer und englischer Sprache. (Leider nicht auf Deutsch...) Inspiriert von Google-Earth, gestalteten sie kürzlich eine interaktive Karte von Riquewihr und Umgebung, auf der sie ihre Weinberge sehen können.

Auch können sie erkennen, wo welche Traubensorte angepflanzt wird. Ebenso sind Informationen über die geologische Zusammensetzung des Bodens abrufbar. Interessant sind natürlich die Boden und Traubenkombinationen.

http://www.hugel.com/Hugel_Earth_en/index.html

Donnerstag, 13. März 2008

Weinprobe Zind-Humbrecht 2006



Am 10. März d.J. waren wir zu Gast in der Domaine Zind-Humbrecht, um eine Anzahl Weine von 2006 zu prüfen.

Wir prüften u.a. diverse: Pinot Gris, Gewürztramiener und Muscatwein. Wunderbare Weine, jeder für sich. Und natürlich einige Vendage Tardives und Riesling.
Für uns ist der ZIND von Zind Humbrecht kein typischer Elsasswein. Doch darum nicht minder wohlschmeckend. Er wird hergestellt aus 65 % Chardonnay und 35 % Auxerrois und angepflanzt auf einem kalkreichen Grund. Wird verkosteten einen trockenen, etwas leicht fruchtigen Wein.
Wie sie wissen trägt der Boden einen wichtigen Beitrag zum Geschmack des Weines bei. Kalk, Granit, etc. geben jeweils ihren Anteil am Weingeschmack hinzu. Parcellen, von denen der Regen gut abfließen kann lassen die Trauben stärker schmecken; der Zucker bleibt besser in der Traube bewahrt.
Bei Zind Humbrecht kann man aus viel verschiedenen Rieslings prüfen und kaufen. Von trockenem, sehr kernartigen Weinen bis zu beinahe honigartigem, lieblichen Weinen (Vendange Tardives). Bei ZH werden auch z.B. Rieslings gemischt, die von verschiedenen Parcellen stammen.
Die noch sehr junge Weintraube des Grand Cru Brand werden über die Winzergenossenschaft Türckheim verkauft. Diese und andere Türckheim Rieslinge und Weine sind in der von uns angebotenen "Weinprobe"-tour Standard.
Von dem Jahrgang 2006 wurde auch ein Vendange Tardive gemacht. Dieser Riesling ist sicher anzuraten. Er ist fruchtig und ausdruckstark.
Der Riesling Brand 2006 von ZH selbst ist sehr besonders. Ein sehr reicher Wein (pourriture noble!) mit einem wunderbaren Duft. Frucht, Honig, cidreartig, ein prächtiges "comlex palet". Ein Wein, den sie auch länger offen stehen lassen können. Je mehr Sauerstoff er bekommt, desto mehr entwickeln sich seine Aromen. Das ist ein Wein, der in ca. 8 Jahren seinen Höhepunkt erreicht hat. Nach Aussage von ZH kann er sicher bis ins Jahr 2036 aufbewahrt werden... na, da will ich doch hoffen, daß ich ihn so ca. zu meinem 75sten öffnen kann... ; ist aber doch immerhin ein Ziel.... schmunzel.....